Mechthild Heil informiert sich über die Solarenergie in Andernach

Mechthild Heil, Christian Stinner und Thomas Zmelty von VIVA SOLAR. Klicken Sie auf das Bild, um eine Großansicht des Bildes zu erhalten.

Solarenergie ist Standbein für die Energiewende

„Bereits jetzt produzieren alle Solaranlagen mit 17.300 Megawatt Energie fast so viel, wie alle Atomkraftwerke zusammengenommen“, sagt Mechthild Heil, die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion. „Fast 40 Prozent dieser Leistung kam alleine im letzten Jahr hinzu. Um sich persönlich ein Bild dieser boomenden Branche zu machen, besuchte die Bundestagsabgeordnete aus Ahrweiler und Mayen-Koblenz die Firma VIVA SOLAR, den größten Solarbetrieb in ihrem Wahlkreis.

Die CDU-Politikerin diskutierte mit den Geschäftsführern Christian Stinner und Thomas Zmelty über Auswirkungen der anstehenden Energiewende, die Förderung erneuerbarer Energien sowie die Notwendigkeit Ökostrom speicherfähig und damit länger nutzbar zu machen. Der mittelständische Betrieb installierte allein im letzten Jahr mehr als 600 Photovoltaik-Anlagen und hat einen Jahresumsatz von rund 10 Millionen.

Mechthild Heil, Mitglied im Ausschuss Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, erklärte: „Beim Umstieg auf erneuerbare Energien kommt der Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie eine wichtige Rolle zu. Die Sonne über Deutschland liefert jährlich eine Energiemenge, die unseren Energiebedarf um etwa das 80-fache übersteigt.“ Eine positive Resonanz von Seiten der Solaranlagenbauer gab es zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Vor allem die Regelung, den von privater Hand selber erzeugten Ökostrom mit 12 Cent pro Kilowattstunde zu fördern, fand Zustimmung. Dadurch wird das Stromnetz entlastet und jeder Bürger mit Solaranlagen aktiv an der Energiewende beteiligt.

Auch die Speicherfähigkeit von Solarenergie war ein wichtiges Thema. Bereits heute ist die Speicherung von Strom aus erneuerbarer Energie in begrenztem Umfang möglich. Pumpspeicherwerke sind bereits jetzt wirtschaftlich. Dennoch sind neue technologische Entwicklungen nötig, um neue Energiespeicher marktfähig zu machen. Mit der „Förderinitiative Energiespeicher“ unterstützt es die Bundesregierung, dass mehrere Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger erforscht und entwickelt werden.

Etliche Technologien sind noch im Grundlagenstadium oder in der Entwicklungsphase, etwa sogenannte RedoxFlow-Batterien oder die Umwandlung von erneuerbar erzeugtem Strom in speicherbare chemische Energie wie Wasserstoff oder Methan. Mechthild Heil ist sich mit den Geschäftsführern von VIVA SOLAR einig: „Bereits auf der Intersolar, der weltgrößten Solarmesse, war die Speicherung das Zukunftsthema. In einigen Jahren wird es hier kostendeckende Lösungen geben. Und bereits jetzt sind Investitionen in Solartechnik immer auch ein Konjunkturprogramm für das heimische Handwerk und den Mittelstand.“